Helge Popelge
*Mara de Cuja um genau zu sein, was vermutlich soviel bedeutet wie Pample de Muse oder Ana de Nas.
Hier wurde nun die Kuscheldecke ausgebreitet und man machte sich ans 1 1/2 stündige Warten auf Helge himself. Während D. aus P. und M. aus dem W. sich bereits an den Mirabellen gütlich taten trudelte mit ein wenig Verspätung gegen 19 Uhr auch K. aus B. ein. Während man nun also zu dritt** des Helge harrte verteidigte man auch heldenhaft den Proviant gegen ortsansässige Parasiten der Canidaen Überzeugung.
** A.-D. aus S. war leider gesundheitlich verhindert.
Pünktlich um 20:00 wurde es dann laut aus Richtung Bühne, wie auch aus Richtung entgegengesetzt der Bühne. Der geneigte Zuschauer konnte bei einem Blick in letztere Richtung deutlich die bereits bedrohlich nah heranziehenden Donnerwolken grollen hören. Während die ersten illegal-Zuschauer bereits ihre Habe wieder verstauten hielten sich unsere drei Grazien wacker. "Vielleicht zieht es ja vorbei.", "Ist doch bloß Wind." und "Schau mal da hinten wirds schon...noch grauer." waren in diesem Kontext zu vernehmen. Schließlich ertönte der liebliche Klang des Erfinders von Katze-Klo und das Intro wurde gespielt. Überglücklich erkannte man auch von seinem Posten aus deutlich Helges hell angestrahlte Figur und kann nun mit Fug und Recht behaupten den Meister einmal live und in Farbe gesehen zu haben. Das Gute Wetter hielt in etwa bis zum Ende des Intros. Bei den ersten Tönen von "Texas"*** hatte man sich bereits in seine Decken gehüllt und versuchte auf höher und geschützter gelegenes Terraine zu entkommen.
***"Texas ist nicht nur ein Name, es ist auch ein Hut; Texas ist nicht nur ein Hut, es ist ein Bundesland ... in Nebraska!"
Als die Witterung sich weiter zu verschlechtern drohte machte man sich raschen Schrittes auf zur Straßenbahnhaltestelle und verunsicherte auf dem Weg dahin etliche Autofahrer die angstvoll auf den orange-gelb-braunen Deckenhaufen am Straßenrand starrten. Ein wenig enttäuscht aber in ihrem Tatendrang ungebrochen machten sich die drei Grazien noch auf zu Ms. Biens Bubble Tea um vor Ort festzustellen dass geschlossen war. So schlurfte man dann die 50 Meter weiter bis zu McDonalds um die Sehnsucht nach Helge und Bubble Tea mit Eis zu bekämpfen. Im Mc Cafe Bereich des McDonalds Restaurants verunsicherte man weitere Passanten indem man sich lautstrak eine Foto-Love-Story zu den Fitness-Tipps im aktuellen Fit for Fun Magazin ausdachte. Leider muss diesbezüglich verkündet werden, dass die drei Grazien wohl nie erfahren werden wie man ungezwungenen Sex mit fremden Männern hat da die entsprechenden Seiten inklusive des Sandwich-Rezeptes leider der McDonalds Zensur zum Opfer gefallen waren.
Und plötzlicher Schluss.
Sonntag, August 14, 2011 | Labels: helge schneider dresden filmnächte elbufer regen | 2 Comments
Endlich mal was neues...*
* oder: Wie sich die Tine von ihren Prüfungsvorbereitungen prokrastiniertLang, lang ists her, da kam der Master der Einladung seiner lieben Frau Mutter nach und man besuchte gemeinsam die Leipziger Buchmesse. Hier traf man niemand weiter spannenden außer die Tine. Kalkofe, Veronica Ferres und Barack Obama**sind neben ihr völlig unerwähnenswert.
** die Papp-Variante
Naja, es gab jedenfalls auch jede Menge Bücher, die man allerdings nicht geschenkt bekam. Ein überaus liebreizender Stand bot auch zahlreiche literarische Schals feil, allerdings bekam man auch die nicht geschenkt. Aber anfassen ist ja auch schon was. Ganz besonders hat es dem Segelmeister der Shakespeare Schal angetan, sollte sich also jemand finden der 160 Euro übrig hat der möge dem Master diesen Kaschmir-Schal übereignen. Neben zahlreichen Büchern konnte man auch eine Vielzahl Cosplayer bestaunen, da der Master allerdings schon ein gewisses Alter erreicht hat vermochte er nur die guten alten Sailor Venus, Sailor Merkur, Sailor Venus und die komische Prinzessin aus der letzten Staffel zu erkennen.
Als zweites großes Ereignis in des Masters Lebenswelt ist die Fällung der Pappel zu nennen. Sie war alt, heruntergekommen, eine Gefahr für die Allgemeinheit und sie musste weg. Spontan fallen mir da noch eine ganze Menge andere Personen ein auf die das zutrifft...
Neben solch trivialen Dingen widmete der Master sich natürlich auch seinem Forschertrieb und machte sich auf zu einer Expedition zur Erkundung der Sozialisierungsgewohnheiten einer äußert drolligen Spezies: dem mittelalten, männlichen Eisenbahnliebhaber. Zusammen mit seinem Herrn Vater begab sich der Master am 02. April zur ersten diesjährigen Dampfeisenbahnausfahrt am Eisenbahnmuseum Dresden. Was es hier nicht alles zu bestaunen gab... Dampf, Loks, Kohle, mehr Dampf, alte Männer mit Fotoapparaten UND Gestank! Sooooo schön! Echt jetzt! Und das beste?!? Es fing auch noch an nasse Asche auf den Master zu regnen! Das war toll, wenn auch beunruhigend. So viel zum Thema "Bitte von den Gleisen zurücktreten".
Donnerstag, April 07, 2011 | | 1 Comments
Dresden Nazifrei
... nun ist es also mal wieder vollbracht. Die Nazis wurden an ihrer Demo gehindert und sind (größtenteils) endlich wieder in die Löcher zurückgekrochen aus denen sie gekommen sind. Es hat ja auch nur 7 Stunden gedauert... Sieben Stunden in denen so einiges passiert ist. Vieles von dem kann der geneigte Leser in der Nachrichtensendung seiner Wahl in Ton und Bild nachverfolgen... brennende Straßenbarrikaden vor der SLUB, Tränengas, Wasserwerfer, noch mehr brennende Straßenbarrikaden und / oder Müllkontainer, etc. Wie es aber auf der anderen Seite der Mauer...äh des Bahndamms zuging, das soll nun hier an dieser Stelle geschildert werden.
Aufmerksam beoabchtete man auch die nicht unbedrohliche Ansammlung von Hubschraubern über der Menschenmenge und die dazugehörigen Bodentruppen die langsam aber sicher Zufahrts und Abfahrtswege versperrten. So beschloss man sich vorsorglich schon jetzt Richtung Hauptbahnhof zu bewegen um nicht im Ernstfall vom eigentlichen Geschehen ausgeschlossen zu sein. Dass man gleichzeitig auf der Suche nach einem Stillen Örtchen war spielte bei dieser Entscheidung überhaupt keine Rolle.
Am Hauptbahnhof selbst angekommen sah die Lage erstmal nicht anders aus als in Mitte. Keine Nazis, dafür aber Polizisten und Blockierer. Im Vorfeld hieß es ja die Elbe solle als natürliche Grenze zwischen den zwei politischen Lagern fungieren, aber ersten kommt es zweitens, und drittens als man denkt. Der Bahndamm wurde nämlich als unnatürliche natürliche Grenze genutzt und man war so quasi ohne Sicht und / oder Hörkontakt zum Feind. Wie es so viele der Blockierer trotzdem geschafft haben durch die Netze der Polizei zu schlüpfen ist nicht bekannt, man unterstellt ihnen jedoch gute Planung und zahlreiche Bekannte wohnhaft in den Studentenwohnheimen. Das könnte beim Einschleusen geholfen haben. Von den in den Medien viel präsentierten Gewaltaktionen waren von da wo ich stand jedenfalls nur Rauchwolken und Wassertropfen auf Jacken zu sehen.
Überhaupt blieb es am Hauptbahnhof ausnahmslos ruhig... von den vereinzelten Streu-Nazis abgesehen die sich nach Auflösung ihrer Demo heimlich, still (meistens) und leise davon stahlen.
Die Blockierung der Budapester Straße ließ sich auch nur von weitem sehen und schien noch bis in den Abend hin anzuhalten. Hierzu sei noch folgendes anzumerken:
* Das ist mein Blogg, hier darf ich sagen was und wie ich es will. Fick dich!
** Meine Mutti würde sagen " Dich ham se wo mitm Klammerbeutel gepudert!?!"
Zurück zum Thema...
So das wars auch schon. Wir gingen hin, wir blockierten, die Nazis verzogen sich. Okay, ein paar hundert haben sich nach Dresden Plauen abgesetzt, aber anscheinend konnten auch die inzwischen abtransportiert werden. Hoffen wir der Spuk ist vorerst vorbei und dass Pirna nicht wieder als spontaner Austragungsort einer Mitternachtsdemo herhalten muss.
Möge die Macht mit euch sein!
Ach ja, wer will darf mir gern heiße Schoki und Marshmallows spendieren ... und vielleicht son Aggressions/Stress Knetbällchen.
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